Herzlich, wissbegierig und kompetent – Besuch eines Bundestagsabgeordneten

In unserem erst vor zwei Monaten in Wiesau/Oberpfalz eröffnetem Seniorenpflegeheim, der ersten unter der Regie der Volkssolidarität in den alten Bundesländern betriebenen Pflegeeinrichtung, konnten wir in der vergangenen Woche netten Besuch empfangen. Der Bundestagsabgeordnete Herr Albert Rupprecht von der CSU, in dessen Wahlkreis unser Heim liegt, besuchte uns zusammen mit einer Delegation weiterer Kommunalpolitiker. Von der Heimleitung war alles für die Gäste vorbereitet und wir freuten uns auf angeregte Gespräche. Pünktlich um 15.00 Uhr konnten wir die Besucher begrüßen, die spontan das herrlich gelegene Haus und den großzügigen, lichtdurchfluteten Eingangsbereich lobten. 

Schnell kamen wir bei einer Tasse Kaffee zu den aktuellen Fragen im Pflegebereich, die von der erschwerten Bestätigung vor allem der Pflegestufen 2 und 3 über die neuen Leistungen für Demenzpatienten ab Januar 2013 bis zu dem erheblichen Bedarf an gut ausgebildeten Pflegefachkräften reichten. 

Herr Rupprecht, der schon seit 2002 Abgeordneter des Bundestages ist, hörte aufmerksam zu, beantwortete bzw. notierte unsere Fragen und zeigte sich auf fast allen Gebieten unseres Themenkreises als gut informiert und vorbereitet. 

Besonders gut gefiel mir die intensive gemeinsame Diskussion mit den anderen Delegationsmitgliedern, die zeigte, dass der Abgeordnete ein freundschaftliches, von gegenseitiger Achtung geprägtes Verhältnis zu den Menschen seines Wahlkreises hat. 

Ob es die Probleme der Seniorenbeauftragten, die des Bürgermeisters, die des Landkreises oder des Tourismusverantwortlichen waren, alle wurden sachkundig besprochen, wenn sie auch nicht sofort geklärt werden konnten. 

Wir, das Landesvorstandsmitglied Andreas Junghanns, der Heimleiter Herr Müller und ich, stellten unsere Volkssolidarität, deren Ziele und Aufgaben und auch deren Erfolge vor und natürlich umfassend unser neues Pflegeheim. 

Herr Rupprecht wollte viel von unseren anderen Standorten in Sachsen wissen und wir waren uns einig, dass unser Engagement in Bayern kein Einzelfall bleiben wird. Auch die Gebiete wie Kinderbetreuung, Hilfe für Behinderte und Seniorenarbeit sind ausbaufähig und die Erfahrungen aller damit Betrauten bilden gute Grundlagen für weitere Begegnungen. 

Abschließend verewigten wir nach einem kleinen Rundgang diesen Besuch auf einem gemeinsamen Bild und werden zukünftig in regelmäßigen Abständen uns gegenseitig informieren. Herr Rupprecht sagte uns und dem Bürgermeister von Wiesau seine Unterstützung bei zu klärenden Problemen zu und versprach einige Anregungen mit in die Arbeit der Bundestagsausschüsse einzubringen.

Besonders wichtig allerdings erscheint mir, dass unser neues Heim durch diesen Besuch seinen Bekanntheitsgrad vervielfacht hat und die Kommunalpolitiker für uns jetzt noch offener sind als vorher. Wir werden diesen Bonus in der weiteren Arbeit benötigen und auch nutzen.

 

Claus Belaschki , Gesellschaftsvertreter der EURO Plus Senioren-Betreuung GmbH und Mitglied des Vorstandes des Volkssolidarität Landesverband Sachsen e. V.